In der Mitte des Werkes sehen wir, gesäumt von Banknotenspezifischen Guillochen, Johan Palmstruch, Palmstruch war ein schwedischer Bankier und der Gründer der ersten schwedischen Zentralbank (1657).
Hier gab er ab 1661 die ersten ungedeckten Banknoten (Papiergeld) der Welt aus. Weil die Bank zu viele Geldscheine ohne Edelmetalldeckung in den Umlauf gab, kam es zur Inflation, sodass die Bank die Noten später nicht mehr einlösen konnte.
Eingefasst in die typischen geschwungene Muster mit feinen Linien erkennen wir zwei lateinische Devisen.
Zum einen “ Pecunia est Fides“ was mit Geld ist Glaube übersetzt werden kann. Zum anderen „Ars est Pecunia“ Kunst ist Geld.
Diese beiden Devisen zeigen und klar auf, dass Kunst erst dann einen Wert bekommt, wenn man an den Wert dieser Kunst auch glauben mag. Und diesen Glauben bestimmt heutzutage der Markt.
Eingebetet in die linke Seite der Banknote erkennen wir einen Ausschnitt eines Werkes von Van Gogh, welcher zweifelsfrei dokumentiert nur ein einziges Bild im Gegenwert von etwa 2.000 bis 5.000 € verkauft hat.
Dessen Bildert nun aber bei Versteigerungen Millionenwerte erbringen.
Dem Gegenüber auf der rechten Seite sehen wir zum Einen Ausschnitte eine Werkes von Jackson Pollock, welcher durch die Unterstützung der Galeristin Peggy Guggenheim bereits zu Lebszeiten einen adequates Einkommen erarbeiten konnte, und dessen Werke nach seinem Tod ebenfals immense Geldberträge erbringen sollten. Aus heutiger Sicht war Guggenheims Förderung wahrscheinlich eine der erfolgreichsten Kunstinvestitionen des 20. Jahrhunderts, erbrachten Ihre Investitionen von grob geschätzt 20.000 US-Dollar im Endeffekt einen Gegenwert von über einer Milliarde US Dollar.